Chris

 

 

aus Köln

Mitglied vom SLALOM Team

und Skateschule-NRW Trainer

skatet seit
2005 
beste Platzierung

Weltrangliste #157 (09-2008)

Deutsche Rangliste #24

Musik zum skaten
Rock
Lieblingstrick alles auf einer Rolle
Sponsor -
Slalom bedeutet für mich Slalom ist wie eine eigene Welt, in der alles perfekt ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chris ist einer der Skater, die das Slalom noch ab den Basics erlernt haben und bereits 2005 auf der Kölner Domplatte um bunte IKEA Hütchen gefahren ist. Sein Style war schon immer technisch innovativ - so fährt er schon 2006 Wheeling (auf einer Rolle) was andere Skater erst Jahre später für sich entdeckt haben.

Seine Runs sind technisch hoch anspruchsvoll und immer wieder gespickt mit flüssigen Basics. Er ist weiterhin einer der wenigen Skater weltweit, die 20 Cones in unter 7sek. auf einer Rolle (!) umfahren können. High Level Speed Slalom!

Seit Mai 2010 hält er mit unglaublichen 194 umfahrenen Cones auf einer Rolle den Weltrekord! Der Videobeweis:

 

Interview

Welche Sportarten hast du vor dem Slalom fahren ausgeübt? Haben sie dir beim Lernen der Slalom-Tricks geholfen?

Ich habe viele Sportarten in meinem Leben ausprobiert (Fußball, Schwimmen, Schach u.v.m.). Doch vor 5 Jahren habe ich meine Leidenschaft für das Slalom fahren entdeckt und widme seit dem meine ganze Energie diesem Sport.

Die Erfahrung aus anderen Sportarten, hat mir beim Slalom nicht viel gebracht. Denn die Bewegungsabläufe sind für den Körper neu, abstrakt und schwierig gewesen. Doch mit viel Übung kann jeder diesen besonderen Sport erlernen.

 

 

Du nimmst nicht oft an Wettkämpfen teil. Woran liegt das? 

Ich bin ein sehr ehrgeizige Person und möchte gerne immer vorne mit dabei sein. Doch zur Zeit weiß ich, dass mir dies nicht möglich ist, und deshalb lohnt es sich nicht für mich an Wettkämpfen teilzunehmen. Ich nutze lieber die Zeit um weiter an meinen Tricks und an meinem Style zu arbeiten.

Dennoch fahre ich hin und wieder zu Wettkämpfen um mit guten Freunden (die Gesamte Slalom Szene) Erfahrungen auszutauschen und einfach mal wieder zu quatschen.

 


Einer deiner Lieblingstricks ist auf einer Rolle zu fahren (Wheeling). Wie hast du das gelernt?

Auf einer Rolle zufahren hat sehr viel mit Körperbeherrschung zu tun. Um diesen Trick zu erlernen musste ich viel Zeit investieren. Denn nur durch sehr viel Übung ist es möglich, die Balance so zu halten, dass selbst kleinste Unebenheiten ausgeglichen werden können.

Mein Tipp: Üben, üben und üben!

 

 

Wie hat das Slalom fahren dein Leben verändert und was ist deine Motivation, nach mittlerweile 5 Jahren, weiter zumachen?

Das Slalom fahren hat mein Leben in der Hinsicht verändert, dass ich so oft wie möglich versuche um kleine Hütchen auf dem Boden zu fahren. Sonst bin ich wie jeder andere Mensch, der auch seine Hobbys ausübt und viel Zeit in diese investiert. Die Slalom Szene ist mir sehr ans Herz gewachsen und besonders die Styleskaters sind wie eine kleine Familie für mich geworden.

 

 

Was möchtest du den Leuten mit auf den Weg geben, die sich für den Sport interessieren?

Slalom ist eine Herzenssache, entweder man ist voll dabei oder eben nicht. Versucht immer mit den Grundlagen anzufangen, auch wenn die schweren Tricks interessanter erscheinen. Denn nur mit den Grundlagen habt ihr die Möglichkeit andere Tricks zu erlernen und neue Kombinationen zu entwickeln. Lasst euch des Weiteren, bloß nicht von besseren Fahrern demotivieren, denn jeder hat einmal klein angefangen. Und zu guter Letzt kann ich euch nur den Tipp geben: Übung macht den Meister!